Montag, 24. Februar 2014

Shoreham Beach (:


Muss jetzt einfach einen unwichtigen Zwischenpost machen. Ich bin gerade soo glücklich !! Einfach weil das Wetter für einige Stunden so wunderschön war. Allein ein paar Sonnenstunden am Meer können mich so glücklich machen. 
So schön warm und vor allem windstill war es, seit ich hier bin,  noch nie. Das erste Mal ohne Jacke rausgehen können und an den Strand gehen, ohne weggeblasen zu werden. Echt cool :D
Ab jetzt werde ich immer, wenn die Sonne scheint, mich mit einem Handtuch und Buch an den Strand setzen.

Heute ging ich mal in die andere Richtung des Strandes, und ich fand endlich diese Strandhütten :) 

Und Hausboote! Ich bin so beeindruckt von denen, auch wenn sie sehr heruntergekommen aussehen, was aber auch einfach an der Jahreszeit und dem Sturm liegen kann. Die Menschen leben wirklich am Kanal in diesen Schiffen mit Kind, Hund & Katz. 
Ich fand endlich eine Katze zum Kuscheln :D Die hat sich gleich auf mich rauf gesetzt. Eigentlich sind die Katzen hier gar nicht so zutraulich. Ich glaub, wenn ich kuschelbedürftig bin, werde ich jetzt immer wieder 
bei ihr vorbeischauen... ;-)

Irgendwie will ich ja vieles sehen, Städte wie Paris, Dublin und Amsterdam bereisen, aber es ist einfach nichts für mich. Ich mag keine Städte, ich finde jede einfach nur schirch. Nur die Natur kann mich so begeistern, nur die kann mir wirklich ein Lachen ins Gesicht zauber....Ich mein, klar, der Eiffelturm bei Nacht war schon schön, aber ich hatte in dem Moment jetzt gar nicht das Gefühl, von Glücksgefühlen überschüttet zu werden, wie das am Meer und bei den Klippen der Fall ist. 

Dieses Wochenende geht es nach Wales mit meiner Hostfamilie. :)











Sonntag, 23. Februar 2014

PARIS - Die Stadt der Diebe.

Ich würde euch ja gerne nur romantisches von dieser schönen Stadt erzählen, aber das ist leider nicht möglich. Außerdem hätte ich extrem viel zu erzählen. Hab echt verdammt viel erlebt in diesen Stunden.

Los ging es am Freitag Abend. Ich fuhr mit dem Megabus (sehr zu empfehlen) und der Fähre von London nach Paris. Morgens etwas um 07:00 kam ich an . Achja, ich war ganz alleine unterwegs, weil das Mädchen, das mich begleitet hätte, musste zurück nach Deutschland. So folgte ich ein paar Engländern in eine TubeStation. Ich kaufte ein Tagesticket, holte mir eine Karte und als ich in die Tube einsteigen wollte, fiel mir auf, dass meine Geldtasche weg ist. 
Ich bekam richtig Panik. Vielleicht hab ich sie wo liegen gelassen? Nein.- Niemals. Ich doch nicht. Außerdem war nirgends was zum Ablegen. 3x mal hab ich meine Handtasche ausgeleert. Obwohl man die eh sofort drinnen finden würde, aber ich hatte noch ein bisschen Hoffnung...hmm muss man mich wohl bestohlen haben. Nie hab ich irgendwas mitbekommen. Nichts gespürt, nichts gesehen. Ich pass IMMER voll auf und bin so vorsichtig, weil ich sowieso richtig Angst vor solchen Sachen hab. Vor allem in der U-Bahn, die nach wie vor unheimlich ist. Hysterisch rannte ich hin und her, fragte alle Menschen, ob sie wer gesehen hat. (Nicht ganz daran gedacht, dass hier keiner Englisch reden kann/will) Bis ich schließlich umgeben von Polizisten war. Gaaanz viele. 
Sie fragten mich aus. Einer konnte etwas Englisch. Als sie mir gesagt haben, dass alles mit Kameras ausgestattet ist, dachte ich mir, dass sie den Dieb dann sicher sehen, aber leider stand er/sie und ich genau so, dass wir nicht im Bild sind. Sicher alles genau hinterdacht von den Dieben. Und er meinte, dass ich mein Geld wahrscheinlich nicht mehr bekomme, aber oft schmeißen sie die Sachen irgendwo hin und nehmen nur das Geld. Also müsse ich meine Kreditkarte nicht sperren.
Und plötzlich rannten alle Polizisten...meine Geldtasche wurde tatsächlich in einem Park gefunden...Nagelfeile, Handyakkus, alle Karten,Tickets und anderes privates Zeugs überall verstreut. Geld natürlich weg. (Glück im Unglück, oder so ähnlich)
Ich hab gar nicht registriert, dass immer zwei kleine Frauen in Handschellen neben mir gestanden sind. 
Die Polizisten sagten mir, dass diese Roma- Banden unterwegs sind. Kleine Frauen stehlen und geben das Geld sofort weiter an jemanden. 

Ich durfte meine Sachen allerdings nicht gleich haben, sondern musste mit aufs Revier. In dem Moment dachte ich mir noch, wie aufregend eigentlich, dass ich mit lauter Polizisten in einem richtigen Polizeiauto mitten in Paris "abgeführt" werde. Aber nein, ich wurde enttäuscht. Wir wurden mit einem weißen kleinen Bus abgeholt. ^^ Am Polizeirevier gab es nur solche weißen Autos. 
Und dann hieß es warten...ewig lang. Insgesamt verbrachte ich 4h bei der Station und am Revier. 

Unzähligen Menschen musste ich die Tat schildern, von der ich selbst einfach nichts mitbekommen hab. 
Die zwei Frau wurden komplett durchsucht, aber mein Geld hatten sie nicht bei sich. Nur andere gestohlene Dinge.

Nebenbei ist mir aufgefallen, dass die Polizisten eigentlich alle voll gut aussahen. Einer fescher als der Andere. Jung, und alle voll freundlich. 

Irgendwann kam dann mal einer mit einem Zettel daher, wohl so ein Bericht, den ich unterschreiben soll. Da hielten sie es aber nicht für nötig, mir den vielleicht zu übersetzen. ^^ Mir kommt vor, dass sie auch irgendwas von einer Anzeige sagten. Aber ich wir haben uns ja nicht verstanden. Ich hab keine Ahnung, ob ich jetzt eine Anzeige gemacht hab, oder nicht. Aber würde ja auch nichts bringen.
Meine Daten haben sie alle.

Als ich endlich gehen konnte, wusste ich doch nicht wohin. Ich glaub sowieso, dass ich voll außerhalb von Paris war, bei einem Gefängnis. 
Also durfte ich wieder in so einem Wagen mitfahren. Diesmal um die 6 Polizisten mit drinnen, und sie brachten mich zu einer TubeStation. 

hmm ein Erlebnis. Schließlich ist doch nur mein ganzes Geld weg. Ich hab meine Kreditkarte, meinen Führerschein, Reispass,... und mir ist nichts passiert...Aber es war verdammt viel Geld, da ich Pound und Euro brauchte und ich Euro auch nicht kleiner hatte. Normal nimm ich immer voll wenig mit. Als hätte es so sein müssen. Und ich hab noch daheim gedacht, dass ich nicht so viel mitnehmen kann, aber ich hatte doch nichts zum Wechseln...
Naja...Nur Geld. Muss "nur" 2 1/2 Wochen als Au pair dafür arbeiten ...

Gut, das war mein Vormittag.

Gerade merke ich, dass ich niemals alles erzählen kann, mein Blogeintrag wird zu lang. ^^

Am Nachmittag traf ich mich mit einer Japanerin, die ich auf Facebook gefunden habe. Sie gab mir eine super Tour durch Paris.
Ich weiß leider nicht, wo genau ich überall war, weil ich mit den französischen Wörtern nichts anfangen kann.
Auf jeden Fall waren wir beim Notre Dame, Conciergerie, Saine - Chapelle, im Louvre, in einer bekannten Einkaufsstraße und beim Eiffelturm
Unterwegs trafen wir noch 9 weitere Au pairs von Paris,

Ich sprach nach Ewigkeiten wieder mal den ganzen Tag Englisch. Ich erzählte alles wie im Wasserfall. Wenn ich Englisch reden will, kann ich es echt. Und zwar ohne Pause, ohne Nachdenken. Ich rede, als würde ich Deutsch reden. (Nur Handschellen wusste ich auf Englisch nicht ^^)
Es ist einfach soo cool, ich rede eigentlich so gerne Englisch, nur ich hab nie wirklich die Möglichkeit dazu, wirklich viel zu reden. 
War danach ganz erstaunt von mir. Sowieso, als ich erfuhr, dass ich mit 2 Amerikanerinnen und einer Engländern geredet habe. Ich dachte, die kommen von irgendwo anders her. haha ^^ :D Sonst hätte ich wohl nicht so selbstbewusst gesprochen.

Aber in Pairs ist alles nicht viel besser, was das Lernen der Sprache angeht. Die Aupairs reden untereinander rein Englisch, weil keiner Französisch kann. Und so ähnlich ist es hier halt mit Deutsch.

Die Japanerin erzählt mir auch so vieles. Sie lebte 2 Jahre als Au pair in Amerika, jetzt in Paris, wo sie auch für immer bleiben will. Sie sagt, dass sie mit den Japanern nicht klar kommt. Sie fühlt sich als Europäerin, oder Amerikanerin. Sie liebt blonde, ganz große Männer mit Sixpack, die sich wie ein Gentlemen verhalten, und wissen, wie man eine Frau behandelt.
In Japan bleiben die Männer ewig Kinder. Küssen oder Händchen halten gibt es nur im eigenen Haus. Party machen kann man in ganz Japan nicht.

Dann hat sie mir noch erzählt, dass einfach niemand Japaner von Chinesen unterscheiden kann. Ich kenne aus der Kindheit noch "Chinese - Japaner - Eule - Beule", wo man halt mitzeigt. Nämlich Chinese mit Schlitzaugen und Japaner mit ganz großen Augen. Und dann meinte sie, dass das aber auch nur so ist, weil fast alles Frauen ihre Augen operieren. Auch sie selbst! ^^ "Takes just 10 minutes and costs 300€, easy operation and you will have these kind of eyes." ^^

Nach dem Marathon in Paris ging es um 23:00 wieder zurück nach London. Heute um 07:00 kam ich wieder an und schlief bis 18:00. ^^ Ich bin soooo fertig!!! haha.

War eine aufregende und teure Reise...Aber ich glaube, ich habe wieder viel fürs Leben gelernt. Paris wird mich kein zweites Mal sehen. 

Jetzt bin ich wieder soweit, dass ich einfach nur heim will. Ganz heim, wo es nur "Woazacker" gibt. Ich machen kann was ich will. Ich nie Angst haben brauch, dass ich jeden Moment ausgeraubt oder vergewaltigt werden könnte ...


















Dienstag, 18. Februar 2014

Family visit = London - Brighton - Seven Sisters

4 anstrengende Tage liegen hinter mir. Es ist echt nicht so einfach, die Familie durch England zu führen, und in so kurzer Zeit so viel wie möglich zu zeigen. 

Die erste zwei Nächte verbrachten wir in London und wir besuchten die typischen Touri - Attraktionen. (Tower Bridge, Big Ben, London Eye, Buckingham Palace und die Shoppingstraßen,...)

Die letzten 2 Nächte waren wir in Brighton, von wo aus wir auch zu den Seven Sisters fuhren. 

Mit dem Wetter hatten wir echt wahnsinns Glück, denn wir wurden nur ein Mal kurz nass und die Sonne schien sehr oft. 


& in drei Tagen geht es für mich schon Richtung Paris. :D 



Letztens fand ich am Strand einen Hummer. ^^












Montag, 10. Februar 2014

Eastbourne - Cambridge

Am Samstag trieb es mich nach Eastbourne, da ich letztes Wochenende ein nettes Mädchen kennen lernte, welches mir anbot, mich durch ihren Ort zu führen. Und ich hätte keinen besseren Tourguide haben können. Wir liefen durch die Stadt und fuhren zum Pier und zum Hafen, der sehr schön ist. 

Dass es in Shoreham einfach am meisten regnet, habe ich schon festgestellt. Eastbourne zählt zu den Orten Englands mit den meisten Sonnenstunden im Jahr, da es durch Felsen und Hügeln geschützt wird. Die Stadt nennt sich selbst auch gern "The Sunshine Coast". Jedoch waren wir vor einem sehr starken Hagel auch hier nicht sicher. Im Süden hagelt es beinahe jeden Tag, nur sind die Hagelkörner nicht mit denen aus Österreich zu vergleichen. Die hier sind viel kleiner, dafür ganz ganz viele auf einmal. Sie scheinen mehr wie ganz dicke Regentropfen und zerstören nichts.

Das Wetter ist zurzeit echt sehr unerträglich in England. Überschwemmungen, Stürme in Orkanstärke, Monsterwellen... Dafür konnte ich am Strand viele Dinge finden, wie auch Riesenmuscheln :D

Achja, und am Rückweg sprach mich ein alter Mann an, er fragt mich auf Englisch aus und irgendwann sagte er "Jo de in da Steiermark hobn guaten Weißwein". Ich hab so einen Lachanfall bekommen und war mir nicht mehr sicher, ob der jetzt wirklich Deutsch oder so gar im Dialekt gesprochen hat. Schließlich stellte sich raus, dass er Schweizer ist. Es fiel mir so schwer, mit ihm dann auf Deutsch zu reden, weil ich immer wieder ins Englische zurückgefallen bin. Ich bins einfach nicht gewohnt, mit Erwachsenen Deutsch zu reden. Mit den ganzen Au pairs rede ich leider nur Deutsch. Ich habe es schon aufgegeben, mich nach anderen Freunden umzuschauen.
Wenn man wirklich Englisch lernen will, muss man sich etwas anderes überlegen und kein Au pair sein. Oder man lebt ganz alleine am Land in einer Gastfamilie und hat keinen Kontakt zu Außenwelt. Oder so... ^^
Weil egal wohin man geht, man hört ganz sicher Deutsche neben sich reden. Mich nervt es sehr...






Am Sonntag fuhr ich mit einer Studentenorganisation nach Cambridge.

"Cambridge is home to one of the oldest universities in the world. For over 800 years, people have travelled from all over the world to study and visit this wonderful city. With its beautiful college buildings, museums and churches, Cambridge is a joy to visit for tourists and students alike. Cambridge is a small city with a population of just 100,000 which includes 23,000 students. There are over 28 colleges. "

In Cambridge kann man auch genauso, wie in Venedig auf solchen Gondeln fahren und die Stadt vom Fluss aus erkunden. Leider war das nicht möglich, da der Wasserstand zu hoch  und die Strömung zu stark ist.

Das bekannteste College ist das King's College, welches auch aus einer Kapelle besteht, die riesen riesen groß ist. Wir nahmen sogar an einem Gottesdienst teil, da unser Guide meinte, wir sollen uns den Schülerchor anhören. Ja, der Gesang war wirklich sehr beeindruckend. Aber für mich wirkt das eher furchteinflössend, wenn so viele Männerstimmen auf einmal singen, und weil sie auch eher tiefe Lieder gesungen haben. 


Auf Youtube gibt es einige Videos dieser Sängerknaben. 

http://www.youtube.com/watch?v=q5n6X9sUznI --> Dieses erinnert mich an "Kevin allein zuhaus" ;-)










Montag, 3. Februar 2014

Shoreham - Chichester - Bognor Regis

Dieses Wochenende war eher unspektakulär. 
Am Samstag kamen 2 deutsche Au pairs, um Shoreham zu erkunden. Doch das Wetter spielte so verrückt, sodass das nicht wirklich möglich war. Es war kalt, mal regnete es ganz stark, dann wieder kurz nicht, dann gab es zwischendurch einen so straken Sturm, dass wir beinahe abhebten, haha ;) Wir brauchten ewig, um eine Straße zu überqueren, weil wir wegen dem Wind nicht voran kamen. ^^ 




Ich liebe das Meer !


Am Sonntag kauften wir uns ein Tagesticket für den Coastliner 700, um den ganzen Tag an der Küste entlang zu fahren, und an netten Orten zwischendurch auszusteigen. Leider fuhr dieses Bus aber nicht wirklich an der Küste...und die Orte, die wird durchfuhren, waren nicht sehr beeindruckend. 

England ist echt ein sehr tristes und auch heruntergekommenes Land. Die Häuser sind alt und schirch. Die Hausfarbe bröckelt von den Wänden...der Garten verwuchert...Es gibt hier auch überhaupt keine neuen modernen Häuser, wie sie bei uns aussehen, zb diese Energiesparhäuser. Die einzigen neuen Häuser, wie ich in einem lebe, sind Reihenhäuser. Siedlungen mit 200 gleich aussehenden Häusern ganz eng aneinander. 

Niemals würde ich in Enland wohnen wollen. ^^


... Da es Sonntag war, fuhr der letzte Bus schon um 5pm zurück, was hieß, dass wir auch nicht zu weit fahren konnten. Also stiegen wir in Chichester aus. Meine Hostmum meinte, dass das eine ganz schöne Stadt ist und es wirklich toll sei dort. Hmm, habe ich nicht ganz so empfunden. Mehr als ein paar Einkaufsstraßen und eine Cathedral habe ich nicht gesehen. ^^ & die war groß, ausgestattet, mit einem modernen Bankautomat, bei welchem man nicht das Geld, wie üblich abheben kann (wäre ja auch ziemlich eigenartig in einer Kirche), sondern man kann gleich an Ort und Stelle, das Geld abbuchen lassen, als Spende. ^^ So können die Beträge auch gleich höher sein, als Bargeld vorhanden ist. 


Dann ging es weiter nach Bognor Regis. Ein Städtchen am Meer. 

Irgendwie gibt es hier in fast jedem Ort einen Pier, ausgestattet mit einer Spielhalle. Dieser hier hatte einen soo schlimmen Steg. Der Bretter waren so morsch und man konnte das reißende Meer und die riesen Wellen unter sich sehen. Haha, ich hatte echt Angst, und es hat mich an die Aussichtswarte erinnert ;)


Und das war es dann auch schon. Irgendwie verbrachten wir die meiste Zeit im Bus.

Ich gehe jetzt 2x die Woche (wenn es nicht regnet, und ich nicht arbeiten muss) Zumba. :D Es ist so lustig mit dieser Zumbalehrerin. Wir tanzen sogar mit Sesseln. haha ^^ 





Irgendwann möchte ich so ein Prinzessinnenkleid anprobieren... :D