Mittwoch, 29. Januar 2014

Disappeared hostchild... ^^


Damit ihr nicht glaubt, dass man neuer Au pair Alltag rein aus Reisen besteht, erzähle ich mal, wie der heutige Tage so ablief. Mein neues Au pair Dasein ist zwar um Welten besser, als das letzte, doch ist auch nicht alles Gold, was glänzt.
Heute hatte ich erst meinen dritten offiziellen Arbeitstag, der schon damit begann, dass ich meinen Arbeitsplan bis 1.6 bekam. und ich genau an den Tagen arbeiten soll, die ich schon verplant habe oder auch schon ein Konzertticket habe. (Ella Eyre 13.3) Dazu kommt noch, dass ich eigentlich nicht mehr so lange in England bleiben will, meine Familie das noch nicht weiß, aber das ist eine andere Geschichte.
Also stand ich um 07:00 auf und machte die Kinder fertig für die Schule. Draußen regnete es wie immer in Strömen. Ich hasse dieses Wetter soo sehr. Man kann hier zusätzlich auch keinen Schirm verwenden, da es keinen Regen ohne starken Wind gibt und das wie üblich kein Schirm aushält... Also ist man IMMER waschelnass. Von oben bis unten. Würde mich nicht wundern, wenn ich bald wieder krank werde.
Das war ich heute übrigens ganze 6 Mal. 

Zu Fuß ging es ab in die Schule. Elin immer auf ihren Scooter. Dort wird dann draußen gewartet und "Simon says..." gespielt, bis die Schulglocke läutet, und ich die Kinder endlich dem Lehrer übergeben kann, damit ich frei habe, bis ich sie um 15:00 wieder vor der Schule abhole.

Da Ioan sagte, dass er um 16:00 alleine nachhause kommen wird, war ich nur mit Elin zuhause. Sie aß noch ihr Lunch und schaute Fern. Um 17:20 beginnt immer Elins Rainbow - Spielgruppe, zu der ich mit ihr und Ioan um 17:00 Uhr gehen soll.

Immer wieder fragte ich mich, wann wohl Ioan nachhause kommt, da es immer später und finsterer wurde...Aber da er ja schon so ein großer selbstständiger Junge ist, brauche ich mir da keine Sorgen machen. Er wird schon pünktlich noch vor 17:00 erscheinen... Nichts da. Nach 50 min Verspätung dachte ich mir, dass ich vielleicht doch seine Mutter anrufen sollte, die aber in Wales ist, und ich sie nur im Notfall anrufen soll... Aber was hätte ich machen sollen? Ich musste zu den Rainbows mit Elin. Ioan nicht da. Wenn er heimkommt, wäre niemand zuhause, könnte auch ohne Schlüssel nicht ins Haus. 
Also rief ich sie an und sagte, dass Ioan nicht von der Schule heimkam... Hmmm, wie sich eine Mutter wohl dabei fühlt, wenn sie einem 18- Jährigem fremden Mädchen ihre Kinder für drei Tage überlässt?? Wenn dann dieses Mädchen auch noch anruft und meint, ihr Sohn ist verschwunden? Dazu ist sie noch in einem anderen Land und kann nichts machen.
In diesem Moment hab ich mich als ein ziemlich schlechtes Au pair gefühlt. Nur kann ich doch auch nichts dafür, wenn der 11 - Jährige einfach nicht nachhause kommt...

Sie hat die Schule angerufen...hoben nicht ab...irgendwann meinte sie, dass ich zu Rainbows gehen soll und eine Nachricht vor der Tür hinterlassen soll, falls er inzwischen heim kommt.
So gingen wir und kamen an der Schule vorbei. Ich nutze die Gelegenheit, um zu sehen, ob sein Fahrrad noch vor der Schule steht... Und da stand es. Plötzlich hielt hinter mir ein Auto, Ioan stieg aus und das Einzige, was er sagte war "Elin, you're late, you have to go to rainbows!!". Ja in der Tat. Wir waren 20 min zu spät. 
Er saß in diesem Auto mit seinem Lehrer und ich weiß bis jetzt noch nicht, warum er einfach nicht nachhause kam. Aber ich hatte heute ich keine Lust mehr, ihm da irgendwelche Vorwürfe zu machen.

Rainbows konnte ich nicht finden. Elin weiß nach zig Besuchen nicht, wo es ist. Als fragte ich mich bei Regen durch den Weg.

Eine Stunde Pause, warten...und durchatmen...
Bis es wieder im Regen und Finstern zurück nachhause ging. Wir haben gefroren, wir waren hungrig, genervt, müde...und dieses 6-Jährige Mädchen meinte mit vollster Überzeugung, dass sie den richtigen und kürzesten Weg nachhause kennt. Ich fragte sie noch öfters, ob sie sich ganz sicher ist.
So folgte ich ihr, sie wohnt ja auch schon lange hier...Schließlich kamen wir vor einem hohen Zaun in einer Sackgasse an. Super. !!
Also wieder den ganzen Weg zurück und ab jetzt wird nur mehr der Weg verwendet, den ich kenne. Ohne Widerrede. Einfach nicht auf Aussagen, wie "Nooo, I'm sure, this is not the right way, I don't know that way. It's definitely longer!! " - Shut up !!

Heimgekommen sind wir, als schon längst Schlafenszeit war. Und plötzlich meinte Elin, dass sie jetzt weinen muss, weil sie friert...
Noch schnell was gekocht und ins Bett geschickt...
5 Minuten später klopft es wieder an der Tür. Kleines verschlafenes Mädchen im blauen Prinzessinnenkleid meint augenreibend : "I can't sleep. I'm afraid of bad dreams... :( " 
Also wieder mit ins Bett und ihr erklären, dass ich vorm einschlafen immer an ganz schöne Dinge denke, sodass ich in der Nacht auch davon träume und das ganz sicher funktioniert...
Jetzt schläft sie :D
& ich auch gleich...

Das war heute erst der erste von 3 Tagen ganz alleine mit den Kindern. Ich hoffe, dass die nächsten Tage nicht so anstrengend werden...Ein bisschen Sonne würde alles schon viiiiel einfacher machen... :) 

Worthing Pier










Samstag, 25. Januar 2014

Oxford, Windsor and Eton

I've got a long long day...I'm so tired and my feet hurts. ^^ I've been in 3 cities with discoverytours today.
In the morning we visited Windsor. The Windsor castle is the largest continuously occupied castle in the world. If the Royal flag is flying, the Queen's at home, but of course she wasn't there, as we wanted to visit her, although it's her favourite residential for the weekends.
We also took a walk over the River Thames to historic Eton, home to Britain's most famous public school, where 18 former British prime ministers once studied, beside the Royals Prince William and Prince Harry.

In the afternoon we’ve had a walking tour of Oxford, the oldest University City in England. The university is spread across the town centre among 39 separate colleges.

We visited Christ Church, the grandest and most popular of all its Colleges. The church was used for scenes in the Harry Potter films, and is home to the smallest cathedral in the country.

We paid about 5, 50 pound to have a look at Harry Potter’s dining room. Some people said that it doesn’t look like the real one, but I don’t care about it, because as the obviously only one, who isn’t interested in Harry Potter, I really don’t know how it exactly looks like. But I wouldn’t pay the entry again for walking around a table, where students eat two times a day.

Normally, I wouldn’t take part of an organised tour, because it’s more expensive than go there on my own… But after uncountable planning hours for all my next weekends, I want to make a break and its more confortable to go by bus and follow the group.

A few days ago, I booked a night bus to Paris. Spontaneous. :D

Tomorrow I’ll meet some Au pairs in Worthing and my host family will come back from their 10 days holidays. It was really nice to have the whole house on my own, but now I’ll have to work and get up early in the mornings… ^^









Montag, 20. Januar 2014

London Zone 1 - DUBLIN

3 Flüge, 3 Länder, 2 Hauptstädte und 27 Stunden am Flughafen - innerhalb 6 Tagen. :D
Boah, das war ja mal ein langes durchgeplantes Wochenende. ^^ Wenn ich nicht über 200 Fotos und 10 Videos gemacht hätte, wüsste ich gar nicht mehr, was ich alles gesehen habe, weil es zu viel auf einmal war.

Mein Wochenendtripp begann am Freitag Nachmittag, als ich mich dazu entschloss, London alleine zu erkunden, da aus Cambridge leider nichts wurde.
Also kaufte ich mir ein Tagestubeticket für die erste Zone und fuhr so ziemlich jede bekannte Station ab.
Ich besichtigte das China Town, die Einkaufsstraßen und deren Geschäfte, wie Victoria's Secret ( :O ), Disney, und ein sauteures Einkaufscenter mit Uhren um 400 000 £. Ich frage mich ja, warum die mich da überhaupt rein ließen, ungeschminkt mit meiner grünen Regenjacke. Manchmal kommt man sich in London, in dieser Modemetropole, als normaler Mensch echt richtig hässlich vor, wenn man umgeben von Models und diesem ganzen coolen Gewändern aller Läden ist...und dann denke ich mir wieder, dass ich wirklich mal einen richtigen London Shoppingtag einlegen muss. Weil es ist ja nicht so, dass es nur teure Geschäfte gibt, und ein paar Sachen möchte ich schon auch mit nachhause nehmen können, weil es bei uns diese Sachen ja (noch) nicht gibt... 

Später war ich noch auf dem Borough market, von dem ich nicht so begeistert war, da es dort nur Nahrungsmittel gibt, deren Gerüche zwischendurch unerträglich sind. ^^Achja, im China Town habe ich mich gezielt auf die Suche nach ungewöhlichen Tieren (Hund, Katze, Maus) zum Essen gemacht. Auch alle Restaurantspeisekarten gelesen. Nichts gefunden. ^^











Am Abend ging es dann zum Stansted Airport, auf dem ich die Nacht verbrachte, bis schließlich mein Flugzeug nach Dublin startete.
Der erste Tag (abgesehen von Abend/Nacht) war nicht so toll. Es war eisig kalt, wie jeden Tag, es hat in Strömen geregnet und Laura, die mich begleitete, hat den ganzen Tag nur geweint und mich mit ihrem Heimweh/Liebeskummer angesteckt, bis wir schließlich schlafen gingen...^^

"Der Mensch bereist die Welt auf der Suche nach dem, was ihm fehlt.
Und er kommt nach Hause zurück, um es zu finden..."

Doch am Abend gingen wir in die Stadt und Dublin war wie verzaubert. In der düsteren, unscheinbaren, nicht so besonderen Stadt, kam richtige Partystimmung auf. In unzähligen Pubs mit Livemusik wurde getanzt, gefeiert und Bier getrunken (Guinness & Heineken ).

Jeder, der den Film "PS Ich liebe dich" kennt, weiß ungefähr, wie es in diesen irländischen Pubs zu geht.
Mir waren die Iren auf Anhieb viel sympathischer, als die Briten. Die sind offen und haben eine richtige Lebenslust, können Spaß haben, tanzen, feiern, singen - ganz egal welche Altersgruppe. Einfach freundliche Menschen mit großem Humor.

& und die Musiker waren soo gut. Wie die singen und Gitarre spielen konnten, der Wahnsinn!! Hätte am liebsten alles gefilmt, um es euch zu zeigen. :)

Wir schliefen in einem 20 Betten Hostelzimmer mit lauter jungen Mädchen. Das Hostel war echt super und günstig (Abbey Court).

Am nächsten Tag waren wir schon viel besser aufgelegt. Wir machten eine vielstündige kostenlose geführte Tour quer durch Dublin. So konnten wir noch alles besichtigen, und ich habe echt sehr viel über die irische Geschichte gelernt, die gar nicht so uninteressant ist. ^^

Grundsätzlich hätte ich mir jedoch mehr erwartet von Dublin. Bis auf das Nachtleben ist es eben eine komplett normale kleinere Stadt, mit dem Unterschied, dass sie sehr bunt ist, was ich ziemlich cool finde. :D
2 Tage in Dublin sind auf jeden Fall ausreichend, außer man möchte noch gerne ans Meer fahren oder die Hirsche und Rentiere besichtigen...Was sich bei uns, auch wegen dem Wetter, leider nicht mehr ausging...
Aber für den Preis (30 € für den Flug), war es die Reise wirklich wert. :)

Spät am Abend flogen wir wieder zurück und verbrachten die nächste Nacht am Flughafen, bis ich heute Nachmittag endlich wieder in meinem "zuhause" ankam und ein heißes Bad nehmen konnte. :D

Um euch einen kleinen Einblick geben zu können :






 



Donnerstag, 16. Januar 2014

New year - New family - New luck !

& nun lebe ich in Shoreham by Sea, in einer super netten Familie, die nichts mehr will, als dass ich mich richtig in die Familie intigriere, dass es mir gut geht, ich mich wohl fühle und ich ein richtiges Au pair sein kann. 
Sie kommen immer wieder in mein Zimmer und meinen, dass ich nicht im Zimmer sein muss, sondern in diesem Haus lebe und mich überall aufhalten kann. Nur gefällt mir mein Zimmer einfach sehr. Es ist voll gemütlich und ich habe ja auch all meine Sachen hier, wie den Laptop. Warum sollte ich mich ins Wohnzimmer setzen, um Fernzusehnen.
Ich habe die letzten 4 Monate in meinem Zimmer verbracht. So schnell kann ich mich jetzt halt auch nicht umstellen und plötzlich ein Familienmitglied einer fremden englischen Familie sein.
Die Kinder sind soo brav und ruhig. Die kleine Elin ist 6 Jahre alt und voll süß. Ich würde sie jedoch jünger schätzen. Ioan ist der große 11- jährige Bruder, der sich gern um alles kümmert und selbstständig ist. 
Meine Arbeitszeiten sind komplett unterschiedlich. Meist werde ich 2-3 Tage mit den Kindern alleine zuhause sein und anschließend den Rest der Woche frei haben. 
Shoreham ist ein entzückender Ort direkt am Meer. Hier gibt es alles, was man so braucht. Der Ort wirk eher wie ein richtiger Pensionistenort. Kuschelig. Mit so typischen kleinen Tee- Kaffeehäusern, einem alten Hafen, Schrebergärten,...und mitten drin ein Tattoostudio ^^ 
Ich dachte, ich wäre hier das einzig Au pair, doch heute lernte ich ein deutsches Mädchen kennen, das nur wenige Straßen von mir entfernt wohnt.

Und dann ist da noch das Meer, der Strand...ein Traum !! Heute waren sind riesige Wellen. Freue mich schon auf die wärmeren Frühlingstage, weil bei diesem eisigen Wind am Meer, friert wirklich alles ab.^^ 

Morgen gehts ab nach London, verbringe dort einen Tag, und Abends muss ich schon zum Flughafen, um in der Früh nach Dublin zu fliegen. :D





My room.

Mittwoch, 8. Januar 2014

From one second to another . . .


Manchmal sollte man sich doch überlegen, ob man wirklich, so wie meistens, anderen Menschen einen Gefallen tun will und dafür selbst zurücksteckt und Leid erträgt, nur damit es den anderen besser geht…Denn oft bekommt man das niemals zurück, oder man wird dafür sogar noch bestraft. 

…Ich gab meiner damaligen Hostfamilie 1 ½ Monate Zeit, um ein Nachfolge Au pair zu suchen bzw zu finden. Ich hätte sie von heute auf morgen verlassen können…doch das hätte ich niemals übers Herz gebracht, da ich wusste, dass sie mich brauchen. Immer wieder fragten sie mich, ob ich wirklich auch über Weihnachten in England bleiben kann, da sie arbeiten müssen, jemanden für die Kinder und Hausputz brauchen. Zusätzlich wurde meine Hostmum auch noch operiert und war für 4 Wochen außer Gefecht. Niemals hätte ich sie sitzen gelassen. Auch wenn es immer unerträglicher wurde in diesem Haus, und sie mich nur mehr wie ein Stück Dreck behandelten…

Ich begann an Wochenenden bei einem italienischen Restaurant zu arbeiten. Eines Tages, bevor ich aus dem Haus ging um zu arbeiten, fragte ich meinen Hostdad, ob ich nächsten Freitag Babysitten muss. Als Antwort bekam ich zwischen Eingangstür und Büro, dass ich nicht Babysitten muss, doch sie haben sich überlegt, dass es gut wäre, wenn ich die Familie noch vor Weihnachten verlassen könnte. Punkt.

Leerer Blick, keine Mimik verzogen…Als hätte er gegen die Wand geredet und mir gesagt, dass sie mich, ein 18 Jähriges Mädchen, ganz alleine weit weit weg von zu Hause, noch vor Weihnachten rausschmeißen wollen. Ohne Grund. 

Verzweifelt bin ich aus dem Haus gerannt…Doch eines war mir klar. Ich fliege nicht nach Hause! Ich ziehe diese mind. 10 Monate, die ich mir vorgenommen habe, durch! Und davon kann mich nichts und niemand abhalten…Außerdem war es ein Traum von mir, Silvester in London verbringen zu können und dieses riesen Feuerwerk erleben zu können.
Eine Woche hatte ich Zeit, um mir einen Plan zu überlegen. Umso länger ich gewartet hätte, umso teurer wären natürlich auch die Flüge nachhause geworden.
Mein Chef vom Restaurant hätte mich fest angestellt, doch hätte ich eine Wohnung suchen müssen…
Achja, nebenbei hatte ich noch fast 2 Wochen lang Fieber usw (möglicherweise Grippe), was mir alles nur zusätzlich erschwerte.
Meine neue Hostfamily konnte mich noch nicht brauchen…
Schließlich blieb mir nichts andere über, als für 3 Wochen nach Hause zu fliegen, da ich wirklich keine Energie und Kraft mehr hatte.

Wie wohl der Abschied mit meiner Hostfamilie, in der ich fast 4 Monate lebte, ablief? Thaha…Den gab es nicht!! Tja, sie wussten, um welche Uhrzeit ich das Haus verlassen werde. Still und heimlich machten sie sich aus dem Staub, und als ich ging, war niemand mehr zuhause. 
Ist das überhaupt noch menschlich? Das hab ich mich übrigens sehr oft gefragt…wie man so ein Mädchen wie mich eigentlich so gefühlslos behandeln kann…wie man zuschauen kann, wie schlecht es mir geht und mir einfach nicht zu helfen versucht… oder auch schadenfroh auf der Couch vor dem TV liegt und zusieht, wie ich mich abschinde, als Aupair (!!!) und deren komplettes Haus putze…

Dennoch habe ich viele Dinge fürs Leben gelernt…

Nach einer fast endlosen Reise kam ich schließlich in meiner Heimat an. Insgesamt war ich 40h ununterbrochen wach. ^^ Ab da begann mein Urlaub :)
Niemand wusste, dass ich nach Hause komme. Nicht mal meine Eltern. Das war eine riesen Überraschung.  Es war soo schön zu sehen, wie sich alle freuen, mich zu sehen.  Sie meinten, dass ich das schönste Weihnachtsgeschenk sei :) Mal richtig erwünscht zu sein…das Gefühl zu bekommen geliebt zu werden, ist einfach traumhaft… 

Die meiste Zeit verbrachte ich jedoch nicht bei meiner eigenen Familie (wollte mich damit einfach nie ganz abfinden, dass ich nachhause musste), sondern in einer anderen wahnsinnig lieben Familie, die ich am liebsten nicht mehr verlassen hätte :) Danke für alles!


Ich hatte wirklich eine sehr schöne Zeit in Österreich. Zu schön. Eigentlich will ich gar nicht mehr so Recht zurück nach England. Irgendwie habe ich richtig Angst, was auf mich zukommt. Dass ich Heimweh bekomme. Die Menschen hier zu sehr vermisse…Dass ich einfach nur unglücklich bin, auch wenn ich eine tolle neue Hostfamily gefunden habe… Ich habe meine Heimat sehr zu schätzen gelernt… Da ist kein Funken von Vorfreude… Ich sollte schnell beginnen, ganz viele Reisen zu planen :)


Am 13.1 geht es wieder zurück. Nämlich ans Meer nach Shoreham by Sea. Alles ist gebucht. Mein Gepäck ist bereits dort. Es gibt kein Zurück mehr, und ich werde versuchen, positiv in die Zukunft zu blicken. Doch weiß ich, dass ich mich dort nicht quälen werde und es auch vor Juli abbreche, falls es einfach nicht das Richtige für mich ist.

Aber wahrscheinlich hat mir meine letzte Hostfamily einfach alles zerstört...



Aber eines ist klar. Dieser Abschied wird viel viel schwerer, als der erste… :/

maaa…


Flug über Salzburg


Our Christmas tree