6 große Reisen,
24 Städte
und eine wahnsinns Lebenserfahrung reicher...
...Das war mein Auslandsaufenthalt, auf den ich jahrelang hingewartet habe. Ein Jahr im Ausland zu verbringen, um die Sprache zu perfektionieren und um das Land und die Kultur hautnah miterleben zu können, war immer mein größter Wunsch. Und nun ist es schon vorbei. Aus den geplanten 11 Monaten wurden schließlich doch nur acht, da ich aus schulischen Gründen zurück musste/wollte. Aber auch denke ich, dass für ein 18- Jähriges Mädchen 8 Monate alleine im Ausland auch schon ausreichend sind, um viel zu lernen, selbstständig und erwachsen zu werden.
Jeder fragt mich, wie es in England war, oder auch, ob ich es wieder machen würde. Sowas ist extrem schwer zu beantworten, alleine schon weil man so eine Frage keinesfalls in einem Satz beantworten kann. Es gab einfach zu viele Höhen und Tiefen. (Just read my blog and you'll know it ;-) )
...Das war mein Auslandsaufenthalt, auf den ich jahrelang hingewartet habe. Ein Jahr im Ausland zu verbringen, um die Sprache zu perfektionieren und um das Land und die Kultur hautnah miterleben zu können, war immer mein größter Wunsch. Und nun ist es schon vorbei. Aus den geplanten 11 Monaten wurden schließlich doch nur acht, da ich aus schulischen Gründen zurück musste/wollte. Aber auch denke ich, dass für ein 18- Jähriges Mädchen 8 Monate alleine im Ausland auch schon ausreichend sind, um viel zu lernen, selbstständig und erwachsen zu werden.
Jeder fragt mich, wie es in England war, oder auch, ob ich es wieder machen würde. Sowas ist extrem schwer zu beantworten, alleine schon weil man so eine Frage keinesfalls in einem Satz beantworten kann. Es gab einfach zu viele Höhen und Tiefen. (Just read my blog and you'll know it ;-) )
Ich bereue natürlich überhaupt nicht, dass es ich es gemacht habe, aber mit dem Wissen, das ich jetzt habe, würde ich definitiv nicht nochmal in die UK.
& ob ich es jemanden empfehlen würde, auch als Au pair zu arbeiten? JA!! Es gibt einfach keine bessere Möglichkeit, um mit wenig Geld vieles kennenzulernen. Wenn du Kinder magst, kein Problem damit hast, andauernd mit einer "fremden" Familie unter einem Dach zu wohnen, aber dennoch ständig das Gefühl zu haben, alleine zu sein...denn niemand kann dir deine richtige Familie und Freunde von zu Hause ersetzen..., du gerne und viel reist, selbstständig und mutig bist. Mache es ;-)
& ob ich es jemanden empfehlen würde, auch als Au pair zu arbeiten? JA!! Es gibt einfach keine bessere Möglichkeit, um mit wenig Geld vieles kennenzulernen. Wenn du Kinder magst, kein Problem damit hast, andauernd mit einer "fremden" Familie unter einem Dach zu wohnen, aber dennoch ständig das Gefühl zu haben, alleine zu sein...denn niemand kann dir deine richtige Familie und Freunde von zu Hause ersetzen..., du gerne und viel reist, selbstständig und mutig bist. Mache es ;-)
Ich fand heraus, dass ich eindeutig kein Fan von England bin. Dieses traurige Wetter, diese kalten Business-Menschen, heruntergekommene Ortschaften, wiesen-, wälder- und berglosen Gebiete...Nichts für mich. ^^ Aber klar, England hat auch eine schöne Natur, nur ist es eben anders.
Ich hab meine Heimat extrem zu schätzen gelernt. Erst jetzt weiß ich, wie wunderschön Österreich eigentlich ist. Wie wichtig es ist, ein zu Hause zu haben, wie auch eine Familie und wahre Freunde, die du schon von klein auf kennst. Die alles über dich wissen und immer für einen da sind.
Ich habe zwar sehr viele Leute in England kennen gelernt, aber niemand könnte ein wahrer Freund werden, denn diese dienen irgendwie nur dafür, um nicht ganz alleine zu sein in diesem großen fremden Land. Um Menschen um sich zu haben, die dasselbe durchmachen, um darüber reden zu kennen und um einen Begleiter bei den Reisen zu haben. Oder ganz einfach, um Englisch zu reden, wenn man das Glück hat und mal nicht auf ein deutschsprachiges Au pair antrifft.
Klingt hart aber ist so. Ich werde all diese nie mehr sehen, also sollte ich sie besser auch nicht in mein Herz schließen...
Wenn ich so nachdenke, klingt es für mich irgendwie so unrealistisch...Aber ich war tatsächlich innerhalb 3 1/2 Monaten in England, Irland (Dublin), Frankreich (Paris), Wales, Niederlande (Amsterdam), Schottland und Österreich. Und das alleine. Sehr oft habe ich mir gedacht, wie toll es wäre, wenn ich manche Augenblicke mit jemanden teilen könnte...Ab jetzt werde ich nicht mehr alleine herumreisen. ^^ Auch wenn es für mich kein Problem war. Gerade so hab ich immer wieder viel dazugelernt und erlebt - halt mit ständigem Nervenkitzel verbunden. ;-)
Was mein Englisch betrifft, habe ich mir, wie schon ein paar mal erwähnt, viel mehr erwartet. Ich dachte wirklich, dass ich fließend Englisch sprechen kann, wenn ich wieder zurück komme...aber das ist leider überhaupt nicht so. Ich habe keine Angst mehr vor dem Englisch sprechen...ich rede einfach, mache Fehler und umschreibe die Vokabeln. Ich kann mich problemlos verständigen und über alltägliche Themen reden, aber auch nicht mehr. Woher sollte ich diesen ausgeprägten Wortschatz haben, der in der Schule gefragt wird, wenn in der Gastfamilie immer nur dieselben Dialoge geführt werden, wie "How are you? How was your day? What do you want for dinner? Elin, you have to sleep! No, I can't get some sleep :( Why not? Because of the loud music in my head and I'm afraid of bad dreams. I want my mummy :'( ......"
Oder woher soll ich die Grammatik gelernt haben, wenn meine Kinder sie nicht wirklich anwenden und Elin oft alle irregular verbs zu regular verbs wandelt. ^^
Tja, und die Leute, mit denen man sich abgibt, sind auch nur andere Au pairs, die ebenfalls Deutsch sprechen...
Also habe ich es irgendwann eingesehen, dass sich mein Englisch nicht sehr verbessern wird und hab mich nur mehr aufs Reisen fokussiert. Und da war ich ja wirklich sehr erfolgreich :)
Aber alle meine Travel Plans gingen sich leider nicht mehr aus. Mir wurde es irgendwann auch schon zu viel.
Aber alle meine Travel Plans gingen sich leider nicht mehr aus. Mir wurde es irgendwann auch schon zu viel.
Finanziert habe ich mir das Ganze alleine mit dem Taschengeld (80€ pro Woche), das ich von meiner Gastfamilie bekam. So hat mir dieses Erlebnis eigentlich nichts gekostet, aber auch nichts eingebracht.
Fehlen wird mir eigentlich gar nichts. Bis jetzt auch noch nicht das Meer. Ich bin auch so froh, dass ich endlich dieses grausliche britische Essen los bin. :P
Ich kann wirklich stolz auf mich sein, dass ich es so lange ausgehalten habe und nicht früher abgebrochenen habe. Ich würde diese Erfahrung nicht missen wollen.
Diesen Blog möchte ich weiter verwenden, da ich schließlich noch lange nicht alles gesehen habe und ich es nicht ausschließe, doch noch ein paar Monate in einem südlichen Land zu verbringen.
Jedoch werden die Einträge deutlich seltener kommen. ^^
Bin immer wieder erstaunt darüber, wie viele Menschen meine Einträge lesen. :)



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